„Ich finde TTG cool weil man verschiedene Sachen macht“

„was mached mer hüt?“ Neugierig schauen die 3. Klasskinder ins Schulzimmer. Heute beginnen wir mit dem neuen Projekt im TTG.

Und was macht Otilie hier, die Leseratte aus dem Klassenzimmer? Gemeinsam besprechen wir unsere Vorlieben beim Lesen. Warum, wo und wann lesen wir gerne. Wieso macht lesen Sinn? Die Leseförderung begleitet die 3. KlässlerInnen durchs ganze Schuljahr. Immer wieder wird auf die Wichtigkeit des Lesens hingewiesen und die Freude am Lesen mit verschiedenen Projekten gefördert. Wir werden eine Leseratte als Lesezeichen herstellen. Nach kurzer Arbeitsbesprechung geht’s los. Eifrig wir das Muster ausgeschnitten, Farben ausgewählt und schon geht’s ans Zuschneiden der Stoffteile. Fleissig wird geschnitten, genäht und vor allem gelernt. Wie geht der Raketenknoten? Wer hilft mir beim Faden abschneiden? Wo ist meine Nadel? Wieviel Faden muss ich abschneiden? Welche Ohrenfarbe soll meine Ratte haben? ...

So werden Arbeitstechniken besprochen, Fähigkeiten geübt und vorhandenes Wissen angewendet. Viel zu schnell sind die zwei Lektionen TTG vorbei. Die angefangen Ratten verschwinden für eine Woche in der Kiste.

In der nächsten Woche starten wir mit einer Besprechung. Die angefangen Lesezeichen werden nach Arbeitsstand sortiert. So ist es möglich die Reihenfolge der Arbeitsschritte zu klären und zu besprechen. Anforderungen an die Arbeit werden laufend besprochen. So ist den Kindern klar was von ihnen erwartet wird. Kurze Zeit später sind die Kinder am Arbeiten. Bei auftauchenden Fragen hilft Nachdenken, die Sitznachbarin oder die Lehrerin. Vieles ist jetzt klar, fleissig wird genäht und gestopft und die ersten Ratten erhalten Schwänze, Ohren und Augen. Die Kinder helfen sich gegenseitig und die Farbideen für die nächsten Ratten überschlagen sich. Tatsächlich wird mehr als ein Lesezeichen hergestellt. Nachdem wir für die ersten Ratten Resten Material aus dem Schulzimmer gebraucht haben, können für die zweite Ratte Farbwünsche in einer Bestellliste eingetragen werden. Rohstoffe, Materialien wie auch die Herstellung und Beschaffung werden besprochen. So gelingt es handwerkliche und industrielle Herstellung zu vergleichen und den Wert des eigenen Produktes wird hervorgehoben.

In den fünf Wochen sind mehrere Leseratten entstanden. Die Kinder haben intensiv gearbeitet und vieles gelernt. Als Abschluss werden die persönlichen Arbeiten begutachtet und ausgewertet. Da dieser Schritt immer wieder besprochen wurde fällt es den Kindern leicht. Verbesserungen zwischen der ersten und der letzten Leseratte sind offensichtlich. So werden Fortschritte sicht- und erlebbar.

Viele Aufgaben und Kompetenzen aus dem Lehrplan konnten geübt werden. Fachliche Kompetenzen wie nähen, schneiden, knüpfen stehen vordergründig im Zentrum. Aber es wurde auch besprochen wie wir mit Handwerk und Design umgehen, welchen Wert Dinge haben und wie wir mit Abfall umgehen. Probleme sind aufgetaucht und konnten mit verschiedenen Hilfsmitteln gelöst werden. Durchhaltewille und Ausdauer, sowie Genauigkeit und Selbstständigkeit wurden gestärkt. Wir arbeiteten an der Arbeitsorganisation und am Selbstmanagement. Alles Kompetenzen die sich hervorragend im TTG üben lassen.

Daniela Koch, Lehrperson TTG

Die Schülerinnen und Schüler geniessen die Pause im vielen Schnee

Schneesporttag auf dem Stoos im Januar 2019

Am 15. Januar 2019 war es wieder so weit. Die Mittelstufe der Primarschule Hausen am Albis ging an den Schneesporttag. Dieses Jahr war er einmal mehr lustig und cool. Wir fuhren 45 Minuten lang mit drei grossen Cars Richtung Stoos. Die ganze Mittelstufe stürmte danach aus den drei Cars heraus, denn jeder wollte mit der neuen Stoosbahn auf den Stoos fahren. Wir konnten uns bei verschiedenen Gruppen anmelden. Es gab Skigruppen, Snowboardgruppen, Winterolympiade-Gruppen, Wandergruppen und Schlittelgruppen . Es herrschten optimale Wetterbedingungen. Es war nicht zu kalt und nicht zu warm und die Sonne schien. Schnee hatten wir auch genug und die Pisten waren einen absoluten Traum. Um 11:30 Uhr gingen alle Gruppen in ein Restaurant Mittagessen. Es gab Hörnli mit Hackfleischsauce, Tomatensauce und Parmesan. Am Nachmittag gab es ein bisschen Nebel, der sich nach einer halben Stunde wieder zurückzog. Es gab zum Glück keine schlimmen Unfälle. Um 16:00 Uhr gingen wir wieder nach Hause und um17:00 kamen wir wieder in Hausen am Albis an. Wir bedanken uns bei allen Heflerinnen und Helfern, die diesen coolen Schneesporttag möglich gemacht haben. Wir genossen die Zeit mit unseren Freunden im Schnee und kamen sehr zufrieden nach Hause. 

Bericht von: Mika und Joël von der 6. Klasse Furrer

Sporttag der Primarschule Hausen am Albis

Tagesablauf:

  1. Einwärmen mit Frau Furrer
  2. Fun-Posten absolvieren
  3. Znünipause mit selber gemachten Fruchtspiessli
  4. Fun-Posten absolvieren
  5. Gemeinsames Mittagessen
  6. Fun-Posten absolvieren
  7. Abschluss-Stafette
  8. Siegerehrung
  9. Zvieri ...mmmh ein Glace in diesem Wetter

Gewinnerteam: Nutellabrot im Erdbeerjoghurt

Wir hatten einen super Sporttag! Die Fun-Posten haben sehr viel Spass gemacht. Für die 6.Klässler, die die Gruppen leiten durften, war es eine grosse Aufgabe, aber schliesslich ist alles gut gegangen. Ausserdem hatten wir Glück mit dem Wetter, denn wir hatten nur Sonnenschein. Die Stimmung war sehr friedlich und für alle Kinder war etwas dabei. Es gab sogar einen Rollstuhlposten, an dem wir das Rollstuhlfahren ausprobieren konnten. 

Fun-Posten auf dem Pausenplatz:

Spongebob, Ice Age, Pippi Langstrumpf und Mario Kart. 

Fun-Posten im Jonentäli:

Bugs Bunny, Pokemon, Petzi und Minion.  

Vielen Dank an die, die den Sporttag organisiert haben! Die ganze Schule hat in durchmischten Gruppen die gemeinsame Tätigkeit genossen und Lehrpersonen und Schüler/innen haben sich untereinander besser kennen gelernt. 

Dieser Artikel wurde geschrieben von Liel.

Erfolgreiches Schuljahr für den Schülerrat (SchüR)

Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu und so beenden die Kinder im Schülerrat von Hausen am Albis ihre diesjährige Amtsperiode. Viele Sitzungen haben die Kinder miterlebt und viele Themen wurden besprochen. Toll waren auch die unterschiedlichen Anlässe, welche die SchüR-Kinder mit der Leitung organisiert haben. So genossen die Kinder im Dezember den Filmabend, tauschten im März wie wild am Flohmarkt, schwitzten im Mai am Sportturnier und freuen sich auf den Abschluss-Event der Primarschule Hausen am Albis am letzten Schultag.

Wir danken den Kindern für ihr Engagement und sind uns sicher, auch nächstes Schuljahr wieder passende Kinder zu finden, welche dieses Amt pflichtbewusst übernehmen.

 

 

 

An dieser Stelle wollen wir auch dem Hauswarts-Paar, Herr und Frau Studer, ganz herzlich für ihre geleistete Arbeit durchs Schuljahr danken.

Schülerrat der Primarschule Hausen am Albis

Projektwoche 2018 der Primarschule Hausen

Bereits etwa zwei Monate vor der Projektwoche konnten wir entscheiden, welche Ateliers wir während der Projektwoche machen wollten. Wir durften drei Ateliers wählen, in zwei weitere wurden wir dann zufällig eingeteilt. Vom 16. bis am 20. April fand dann die Projektwoche statt. Die Unter- und die Mittelstufe waren getrennt und hatten separates Programm. Jedes Atelier hatte jedoch etwas mit dem Thema „Spuren“ zu tun, weil das Jahresmotto der Schule „Wir hinterlassen Spuren“ ist. Jeden Morgen trafen wir uns in unserer Stufe und begannen den Tag mit dem Spuren-Lied „1000 Füess“. Danach wurden wir in die Ateliers eingeteilt, welche den ganzen Tag dauerten. Also assen wir auch das Mittagessen in diesen Gruppen. Die Unterstüfler machten in ihren Ateliers beispielsweise folgende Sachen: Holzpfosten wie Farbstifte für den Zaun anmalen, Kartoffelstempel gestalten, Spuren im Wald lesen, Wunderblumen basteln oder Duftspuren erraten. Die Mittelstüfler hatten zum Beispiel die Ateliers: Spurensuche im Dorf, Spuren im Wald, Bewegte Spuren, Spuren auf Stoff, auf den Spuren von Sporthelden oder Comiczeichnen. Am Freitag war dann der Abschluss mit der Unter- und der Mittelstufe zusammen. Das Mittagessen fand für alle zusammen im Gemeindesaal statt. Es war so, dass wir während dem Essen nicht miteinander sprechen durften. Wir konnten nur auf Tischtücher zeichnen und schreiben. Danach kam Andrew Bond und machte ein Abschlusskonzert.
Wir hatten eine sehr coole und abwechslungsreiche Projektwoche. Weil alle Ateliers so unterschiedlich waren, konnten alle etwas machen, das sie gerne hatten. 

Text von Corina, Hanna, Beni, Quentin, Radovan und Roman (6. Klasse T. Sachs)