Jungs sind anders - Mädchen auch

„Jungs sind anders – Mädchen auch“ – so lautete der Titel des Elternbildungsanlasses, der am Mittwoch, 29. März 2017, im Gemeindesaal stattfand. Nur wie sind Jungs denn eigentlich? Und was ist typisch Mädchen? Mit dieser Frage forderte uns der Referent Lu Decurtins von Beginn an zum Mitdenken auf. Und obwohl unsere Kinder durch ihre Charaktereigenschaften zweifelsohne individuell sehr verschieden sind, waren wir Eltern uns doch einig, dass Jungs gerne draussen herumtoben und den starken Mann markieren, während Mädchen in der Regel lieber neue Haarfrisuren oder Nagellackfarben ausprobieren.

Aber: Warum ist das so?

Lu Decurtins, Sozialpädagoge FHS, kann durch seine breitgefächerten Projekte in der Jungen- und Mädchenpädagogik auf einen immensen Wissens- und Erfahrungsschatz zurückgreifen. Er erläuterte, dass der Geschlechteridentität in unserer Gesellschaft eine grosse Bedeutung beikommt, der sich unsere Kinder nicht entziehen können. So üben sie spielerisch die von ihrer Umwelt erwarteten Verhaltensweisen ein. Während Mädchen sich mittlerweile vielfach frei in den traditionellen Bereichen der Jungen bewegen können, sind Jungs häufig unter Druck, sich „angemessen“ zu verhalten. Jungen, die sich im Kleid der grösseren Schwester oder gar mit lackierten Nägeln zeigen, werden schnell zum Gespött ihrer Mitmenschen.

Nach seinen spannenden und teilweise sehr erheiternden Ausführungen gab uns Lu Decurtins noch einige praktische Tipps mit auf den Weg. Unsere Kinder ahmen nach, was sie in ihrer Umwelt beobachten. Wir müssen also zuerst an unseren eigenen Erwartungen und Verhaltensweisen arbeiten, wenn wir das Geschlechterdenken unserer Kinder beeinflussen wollen. Damit Jungs zum Beispiel nicht meinen, sie müssten immer den starken Mann spielen, müssen männliche Bezugspersonen selbst Schwäche zulassen. Damit Mädchen sich in Mathematik mehr zutrauen, muss ihre Umwelt überhaupt ausgewogene Leistungen von ihnen erwarten.

Wer mehr über die Arbeit von Lu Decurtins erfahren möchte, kann sich auf seiner Webseite (www.lu-decurtins.ch) sowie der Webseite von JUMPPS (Jungen- und Mädchenpädagogik und Projekte an Schulen www.jumpps.ch) informieren.

Respect! Selbstbehauptung und Konfliktbewältigung

Respect! Ein gut besuchter Elternabend

Trotz eisig kaltem Winterwetter fanden gut fünfzig Eltern am 17. Januar 2017 den Weg in den Gemeindesaal. Alexander Michel, soziokultureller Animator, Respect!, Hortleiter, Gewaltberater, Vater von zwei erwachsenen Töchtern, gestaltete zwei erfrischende Stunden zum Thema „Konfliktbewältigung“. Er inspirierte uns zur Selbstreflexion und aktivem Mittun. Er erinnert uns Eltern, was es heisst, Kinder grosszuziehen, respektive auf das Leben vorzubereiten.

Hauptschwerpunkt war „Die Hand der Selbstbehauptung“

Selbstbehauptung heisst für sich zu sorgen, Strategien zu erwerben, um sich in Konfliktsituationen behaupten zu können. Es heisst weiter, die eigenen Grenzen zu kennen und sie mit dem Körper, der Stimme, aus eigener Kraft zu zeigen.

Neben diesem theoretischen Teil wurden wir mit einer „Lauf-Stop-Übung“ animiert, die eigenen Grenzen zu erkennen. Diese Übung wirkt gewaltpräventiv. In einer Gruppenarbeit definierten wir schliesslich, wie wir unsere Kinder stärken können. Im Plenum stellten die Gruppen ihre Ergebnisse vor. 

Kraftvoll mit einer „Reaktions-Lawinen-Klatschrunde“ und einem lauten Einsatz unserer Stimmen, „Schluss jetzt“, endete ein anregender Abend. 

Die PowerPoint-Folien des Referenten können bei Interesse vom Elternrat bezogen werden (elternrat(at)primarhausen(dot)ch).

 

Kerzenziehen 2016

Am 24./25. November betreute der Elternrat das alljährliche Kerzenziehen für die Primarschüler. Von den Jüngsten im Kindergarten bis zu den Sechstklässlern hatten alle Freude daran, auch wenn unter den Älteren zu Beginn teilweise etwas Skepsis herrschte. Schlussendlich waren aber doch alle motiviert und begeistert dabei.
Ob Bienenwachs oder Paraffin, lang oder kurz, dick oder dünn, bunt oder einfarbig: die Kinder konnten ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Die Geübteren und Wagemutigeren stellten gar gedrehte oder verschlungene Kerzen her und viele Kerzen wurden im Anschluss noch schön dekoriert. Nicht alle Vorhaben waren auf Anhieb erfolgreich, doch bei Schwierigkeiten standen die Helfer und Helferinnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Die Kinder zeigten sich sehr zufrieden mit ihren Werken und so manche Kerze wird sicher als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum zu finden sein. Leider hat der Schnee gefehlt, der für noch mehr vorweihnachtliche Stimmung gesorgt hätte.

Für den Elternrat: Tanja Lindermeier

 

 

Räbelichtliumzug in Ebertswil

Trotz schlechter Wettervorhersage konnte der Räbeliechtliumzug im Trockenen begonnen werden. Die KindergärtnerInnen und SchülerInnen bis zur 3. Klasse haben sich mit ihren kunstvoll geschnitzten Räben aufgemacht, um in dieser dunklen Jahreszeit Licht in die Strassen von Ebertswil zu bringen. Auf ihrer Route haben die KindergärtnerInnen und SchülerInnen immer wieder Halt gemacht und die Zuschauer am Strassenrand musikalisch unterhalten.
Unter einigen Schneeflocken gab es zum Schluss auf dem Schulhausplatz nochmals eine wunderschöne musikalische Unterhaltung welche mit Zopf, Würstchen und heissem Tee abgerundet wurde.
Im Namen des Elternrates danken wir allen Eltern für den Tee und die vielen selbstgemachten Zöpfe. Dank gilt ausserdem der Schule für die Organisation des Anlasses und für das Sponsoring der Würstchen.

Für den Elternrat: David Schumacher

 

 

Games Elternbildungsanlass des Elternrates der Primarschule Hausen am Albis

Am 11. Mai 2016 fand der gut besuchte Elternbildungsanlass zum Thema Gamen statt. Die ca. 35 teilnehmenden Eltern waren sehr interessiert an den Informationen von Herrn Staudenmann.
Wichtig sei vor allem, sich nicht grundsätzlich ablehnend zu verhalten, sondern sich anschauen, was das Kind spielt. Und auch mal auf youtube in Let‘splay - Kanälen die aktuellen Spiele verfolgen und den Gamecharakter des Spiels versuchen zu verstehen. Kinder sind überrascht wenn sich die Eltern auch auskennen. Man muss jedoch nicht immer alles verstehen, warum Kinder bestimmte Spiele interessant finden. Mind Craft ist zum Beispiel trotz sehr elementarer Grafik ein sehr strategisches Spiel und kann das strategische Denken des Kindes fördern.
Online-Spiele die rund um die Uhr gespielt werden (wie zum Beispiel: world of warcraft) haben ein sehr hohes Suchtpotential und sind eigentlich nicht für Kinder geeignet. Es können sich schnell Schulprobleme entwickeln, da zu viel Zeit fürs Gamen eingesetzt wird.
Gamen ist mittlerweile auch eine anerkannte Sportart und in Korea und Japan gibt es professionelle Gamer, welche so auch ihren Lebensunterhalt verdienen, das sollte man nicht vergessen.
Wenn Gewaltspiele gespielt werden, sollte man dies zum Anlass nehmen Themen wie Sex, Gewalt und Drogen zu thematisieren und auch darüber reden, warum man diese Spiele nicht gut findet und nicht möchte, dass diese Spiele gespielt werden.  
Klare Regeln sind auch notwendig, es sollten Abmachungen getroffen werden, wie lange gespielt werden darf.
Infos  auch unter: https://gameinfo.simigos.com/content/textpages/17924